Ultraschalluntersuchung der peripheren Gefäße (Farbkodierte Duplexsonographie).

Krampfadern (Varikosis)

Die Beinvenen führen das Blut zurück zum Herzen. Die oberflächlichen Venen können z.B. infolge von Thrombosen ihre Funktion verlieren und letztlich zu Krampfadern werden.

Das Gefäßzentrum der Charite  Universitätsmedizin Berlin bietet alle Therapieformen zur Behandlung des Krampfaderleidens an.

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Was sind Krampfadern (Varizen)?

Die Beinvenen leitet sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Um es gegen die Schwerkraft nach oben transportieren zu können, benötigen sie Venenklappen. Bei einer Schädigung der Venen leiern diese aus und die Klappen schließen nicht mehr richtig. In der Folge versackt das Blut in den oberflächlichen Venen, die dann dick werden und ausleiern. Dies kann nicht nur kosmetisch stören, sondern auch zu Schmerzen und Hautveränderungen führen. In späten Krankheitsstadien entstehen zunehmende Schwellungen und nicht heilende Wunden.

Wie können Krampfadern behandelt werden?

Grundsätzlich kann man Krampfadern mit Kompressionsstrümpfen behandeln. Bei Fortschreiten der Erkrankung gibt es mehrere Möglichkeiten, Krampfadern zu behandeln:

  • Thermoablation. Hierbei wird die betroffene Rosenvene mittels eines Katheterverfahrens verödet. 
  • Mechanisch-chemische Ablation. Hier wird ein rotierender Draht in Verbindung mit der Gabe eines Venen verödenden Medikaments eingesetzt

Diese minimal-invasiven Methoden sind im Einsatz schmerzfrei und ziehen keine größeren Schnitte bzw. Narben mit sich. Die dritte Methode ist die

  • Offene Operation. Über einen kleinen Leisten- bzw. Kniekehlenschnitt wird die Rosenvene mit einem Draht sondiert und dann entfernt.

Ansprechpartner für Shunt-Operationen